Das Maharaja ist kein poliertes Gastro-Konzept aus dem Lehrbuch. Unsere Geschichte ist geprägt von harten Zeiten, familiärem Zusammenhalt und dem unbedingten Willen, niemals aufzugeben.
Seit 2017 bringen wir die Vielfalt der indischen Küche nach Neustadt, nachdem wir zuvor viele Jahre lang ein beliebter kulinarischer Treffpunkt in Speyer waren.
Alles begann im Jahr 2003, als mein Vater das Restaurant in Speyer übernahm. Der Anfang war hart und herausfordernd, denn als gelernter Architekt musste er sich beruflich komplett umstrukturieren. Aber seine unermüdliche Natur half ihm, immer weiterzumachen und nach vorne zu blicken. So wurde das Maharaja zu einem etablierten Namen in der Speyerer Umgebung. Leider nahm diese Ära ein abruptes Ende, als überraschenderweise der Pachtvertrag nicht verlängert wurde.
Somit entschieden wir uns kurzfristig dazu, in unserer Heimat Neustadt an der Weinstraße Fuß zu fassen – und zwar in den Räumlichkeiten der ehemaligen „Pinte“. Nach sieben stressigen Wochen war der Umbau vollendet und das Maharaja bereit für seine ersten Gäste.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Zepter an mich, Simon, übergeben. Durch meine Leidenschaft für die Hotellerie, eine abgeschlossene Hotelfachausbildung und mehrere Jahre Erfahrung im Managementbereich in den USA konnte ich meine Vorstellungen und Ideen nach und nach verwirklichen. Transparenz und Kundenfreundlichkeit liegen mir seitdem ebenso am Herzen wie bodenständige, authentische Rezepte, die jeden Gast abholen – serviert in einem modernen, stilvollen Ambiente zum Wohlfühlen.
Seit unserem Umzug nach Neustadt im Jahr 2017 hat uns die Realität oft gefordert: Erst die harten Corona-Jahre, dann die Energiekrise, explodierende Einkaufspreise und das ständige Auf und Ab der Gästezahlen.
Aber trotz aller Rückschläge: Wir sind immer noch hier.
Aber das habe ich nicht mir alleine zu verdanken. Neben den zahlreichen Gästen, die uns seit unserer Eröffnung stehts treu sind – Wir sehen und lieben Euch – lebt das Maharaja durch die Menschen, die jeden Tag ihr Herzblut hineinstecken:
- Meine Schwester Rebecca: Als gelernte Versicherungskauffrau und Make-Up Artist ist sie eher zufällig in die Gastronomie geschlendert, aber auf keinen Fall fehl am Platz. Ihre stets heitere und aufmerksame Art kommt bei den Gästen immer gut an. Sie hält mir im täglichen Betrieb tatkräftig den Rücken frei. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz sorgt sie dafür, dass auch hinter den Kulissen alles rund läuft, sodass ich mich auch um die administrative Leitung des Restaurants kümmern kann.
- Meine Eltern, Javed und Hildegard: Sie haben das Fundament für all das gelegt. Meine Mutter bringt als ehemalige Kinderkrankenschwester und Social Worker viel Herz, Ruhe und Gelassenheit, während mein Vater als gelernter Architekt viel Struktur, sowie Liebe fürs Detail, aber auch viel Humor mit. Obwohl sie das Zepter an mich übergeben haben, sind sie immer noch unser absoluter Fels in der Brandung. Wenn Not am Mann ist, zögern sie keine Sekunde, springen sofort ein und führen das Restaurant mit derselben Leidenschaft wie am ersten Tag.
- Meine Schwester Ruth: Auch sie steht mir in vielen Notmomenten mit viel Herz zur Seite, obwohl sie als Förderschullehrerin in einer ganz anderen Berufswelt arbeitet. Sie bringt außerdem immer wieder neue Gäste mit – ob Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen – und versteht es goldrichtig, diese für unsere Küche zu begeistern.
- Das Herzstück unserer Küche: Unsere beiden Köche aus Nordindien. Sie bringen die echten, unverfälschten Aromen ihrer Heimat nach Neustadt. Meisterhaft verbinden sie traditionelle, alte Familienrezepte mit von uns fein abgestimmten Kreationen, die echtes Handwerk und Authentizität auf den Teller bringen.
- Mein Partner Lietter: Und zu guter Letzt der Mensch, der mich im Alltag auffängt. Mit seinem kubanischen Sonnenschein und einem offenen Ohr zaubert er mir selbst in dunklen Momenten ein Lächeln ins Gesicht. In Kuba hat er ein wissenschaftliches Studium im Bereich Bewegung und Körpertherapie absolviert. Seit über 12 Jahren schenkt er Menschen Entspannung im internationalen Wellness- und Spa-Bereich – wovon auch unsere Familie bereits profitiert hat. Nun will er auch die Neustadter von seinen Künsten überzeugen. Zudem hilft er mir unermüdlich dabei, das Restaurant dank seiner Leidenschaft für Kunst und Malerei auf optischer Ebene Schritt für Schritt auf das nächste Level zu bringen.
Für diesen familiären Zusammenhalt bin ich unendlich dankbar. Und genau diese Wärme und Transparenz möchten wir an Sie als unsere Gäste weitergeben.
Kommen auch Sie vorbei und fühlen Sie sich bei uns wie zu Hause – wir freuen uns auf Sie!